Entlassmanagement

Entlassmanagement, Sozialdienst, Case Management, Pflegeüberleitung – was heißt das eigentlich? Ist das alles das Gleiche?
In vielen Kliniken ist das Entlassmanagement häufig eine Black-Box und damit das „ungeliebte Kind“ des Krankenhauses. 

Es tauchen viele Fragen auf:  Was macht der Sozialdienst, was macht die Pflege, was macht der Arzt – und vor allem wer fängt wann damit an? Wie erkennt man nachstationären Versorgungsbedarf und wie kann der Patient innerhalb der optimalen Verweildauer bestversorgt entlassen werden?

Doch auch die wirtschaftlichen Aspekte spielen eine große Rolle. Sind die personellen Ressourcen in der Klinik in diesem Bereich ausreichend oder sollten Prozesse neu überdacht werden, um den umständlichen Arbeitsalltag besser zu strukturieren?

Der Gesetzgeber konkretisiert dieses Thema mit dem vom erweiterten Bundeschiedsamt festgesetzten Rahmenvertrag über ein Entlassmanagement.
Gegen diese Schiedsstellenenscheidung legte die DKG Klage ein und einigte sich inzwischen in einem gemeinsamen Gespräch mit den beteiligten Parteien dahin gehend, dass die neuen Regelungen zum Entlassmanagement erst zum 01.10.2017 in Kraft treten.

Die Krankenhausgesellschaften der Länder weisen in Sonderrundschreiben darauf hin, dass davon ausgegangen wird, dass die mit der KBV und dem GKV-Spitzenverband konsentierte Änderungsvereinbarung unterzeichnet und die Anpassungen des Rahmenvertrages rechtskräftig werden.

Jetzt gilt es also umso mehr, Drehtüreffekte zu vermeiden und Reserven zu aktivieren.

 

Pressemitteilung zum Thema Entlassmanagement